Am Scheideweg

Am Scheideweg – Theaterstück für eine Person zum Geburtstag

 

Prolog

Jedes Mal,

jedes Mal, jedes Mal, jedes Mal,

jedes Mal,

Jedes Mal an diesem Tag, jedes Mal an diesem kalten Tag,

jedes Mal das gleiche Zeug, jedes Mal ´ne Flasche Schnaps,

jedes Mal die alten Worte neu – pfui.

  1. Akt

So satt, so satt, so satt – Oberkante Unterlippe, ach Oberlippe Unterkante,

so satt will alles mir erscheinen,

so satt Universum, Welt, so satt, hier an dieser Stelle,

so satt, so satt, so satt, wie Frauen, wenn sie weinen.

  1. Akt

Bin ich, bin ich bin ich, bin ich bescheuert? Bin ich total bescheuert, oder was?

Bin ich, nicht für was Besseres gut?

Bin ich eine Plastik-Aldi-Einkaufstüte?

Bin ich die kalte, graue Asche, nach der heißen, roten Glut?

  1. Akt

Fragen sind es, Fragen sind es, Fragen sind es, die wir in unseren Herzen tragen,

Fragen sind es, die unserem Geist einfallen,

Fragen sind es, Fragen sind es, Fragen sind es die uns ins Unbekannte treiben,

Fragen sind es, die dem Ego wohl gefallen.

Epilog

Wem – alles, alles Gute?

Wem – etwas, mehr und viel vom Glück?

Wem – Sinn und Tat für rechte Wege?

Wem? Dir – mein Freund, im Ganzen oder Stück um Stück.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

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Da für Dich!

Ob ich in ein Flugzeug steige,
ob im Traum ich fliege,
ob uns ein Film die Zukunft zeigt,
ob überhaupt ich existiere.

Du erschaffst, musst sogar,
denn Du bist was du kannst,
fürchten musst Du nur die Furcht,
und Angst nur haben vor der Angst.

Weißt Du, wie alles wirklich ist,
weiß ich, wie alles wirklich ist,
wer weiß, wie alles wirklich ist,
weiß irgendjemand wirklich?

War Göttlichkeit der Grund dafür,
war Urknall unser Anbeginn,
war irgendetwas vorher da,
war determiniert der Un- und Sinn?

Du gabst mir Dein Herz,
Du reichtest mir die Hand,
Deine Feuer wärmen mich,
die dunklen Diebe sind verbannt.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

Advente

Erster Advent

Ein Gruß Euch Eltern,

zum 1. Advent,

ein Gruß auch den Menschen,

die keiner benennt.

 

Ein Gruß an Alle,

nicht mehr viel Zeit,

wir zählen die wenigen Tage,

bis zur Weihnachtsherrlichkeit.

 

Der erste Advent,

ein Licht im Kranz,

läßt flackern die Schatten,

in unruhigem Tanz.

 

Zweiter Advent

Die eine Woche – schnell vergangen,

schon ist es – soweit,

hat gar nicht lang gedauert,

die zweite Kerze steht bereit.

 

Die Stollen duften lieblich,

zwei Flammen flackern lustig,

Der Glühwein schmecket wunderbar,

und macht noch weiter durstig.

 

Die Kinder fragen öfter nach,

wie lange es noch dauert,

der Wind bläst fröstelnd durch die Nacht,

die Kälte uns erschauert.

 

Dritter Advent

Jetzt werden viele emsig,

spurten los, kaufen ein, besorgen schöne Sachen,

Weihnachten ist nicht mehr weit,

wie soll ich all das schaffen?

 

Vielleicht findet sich,

geruhsam eine Stunde,

die dritte Kerze zu entzünden,

in vorweihnachtlicher Runde.

 

Ist ja nicht so, das Morgen,

der Weihnachtsmann erscheint,

nein – alle müssen warten,

auch das Kind, das weint.

 

Vierter Advent

Fast ist es geschafft,

hat lang gedauert, rasch vorüber,

zündet schnell die vierte Kerze an,

und erfreut eure Gemüter.

 

Alle können , froh gespannt,

die letzten Tage warten,

und hoffen für ein schönes Fest,

und freudge Schlittenfahrten.

 

Die Tage kurz, die Nächte lang,

der Winter kann auch Schmerzen,

doch erstrahlen bald im Lichterglanz,

die Welt und unsere Herzen.

 

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

 

 

 

 

Wenn die Luft dünn wird

Hab ich Lust es zu beschreiben,
dem Ganzen feste Form zu geben?
Ich muss schmerzhaft mitempfinden,
Gefühle sind ein Teil vom Leben.

Damit es nicht eingeschlossen bleibt,
ein Monster innerlich, verborgen wird,
schreib ich es raus, zerr es ins Licht,
wo es hoffentlich viel kleiner wird.

Warst Du jemals ängstlich?
Warst Du jemals furchtlos?
Was ist mit Liebe? Was mit Hass?
Sag mir: Wie tief ist so ein See, wie groß?

Ich fühlte niemals richtig nach,
im Gegensatz zum Denken.
Plötzlich öffnet sich die Kiste,
ein Wasserfall, denk nicht ans lenken.

Beneidenswert all jene Seelen,
gewandt schwimmend im Gefühlestrom,
ich muss strampeln, oben bleiben,
schnappe nach Luft und immer denken,
irgendwie und hoffentlich – schaffts Du das schon.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

Und immer wieder ist es richtig

Ineinander, füreinander, umeinander,
verschlungen, verwoben, vereint,
Lachend genauso verbunden,
wie gemeinsam Tränen geweint.

Getrennt, gespalten, geteilt,
verschieden, verschoben, verzerrt,
Leid in sich und im Andern,
distanziert und gemeinsam beschwert.

Himmel und Zelt, Fasern und Tau,
was ihr wollt, das liebt.
Für euer Ja, Glückwunsch an euch,
die Liebe gibt, was sie gibt.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

In Rettmer ist es Sommer

Die Ähren wiegen gülden,
die Hitze flimmert träge,
der Bauer packt die Sense,
der Waldmann seine Säge.

Das Sensenblatt pfeift leise,
die Halme fallen sanft,
der Milan kreist amHimmel,
der Fuchs baut sich ein Haus im Sand.

Die Wolken stehen still,
auf den Straßen kaum Verkehr,
von Ferne Glocken klingen,
wer braucht denn hier das Meer?

Der Ziegeleiteich ruhet,
und Kühe weiden friedlich,
der Hecht schnappt seine Beute,
die Schafe sind so niedlich.

Die Kuegeln fliegen Bögen,
ein Boule noch hinterher,
die Hühner gacker, scharren,
es übt die Feuerwehr.

Lachen schallt am Pilgerpfad,
und Hunde kläffen am Drögenkamp,
im Landgasthof kein Glas mehr klirrt,
Besitzer, Gäste – weggerannt.

So verrinnt die Zeit,
kaum Hagel, Blitz und Donner,
und alle fühln sich wohl, sehr wohl,
in Rettmer – ist es Sommer.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

Und wieder mal – Ode an das Leben

Und wieder mal, erwache ich,
gähnen, recken, strecken, schrein,
mein Geist, mein Herz, mein Seelenheil,
ich wollt, es wäre niemals Pein.

Und wieder mal, genau wie gestern,
ich frage, ist das Leben schön,
viel habe ich schon hinter mir,
ich wollt, ich könnt‘ es immer sehen.

Und wieder mal, den Rasen mähen,
die Woche geht zu Ende,
das Ziffernblatt tanzt Rock´n Roll,
ich wollt, das wär‘ die Wende.

Und wieder mal, den Neustart wagen,
auch kleine Dinge zählen,
manchmal hab ich die Schnauze voll,
ich wollt, ich könnte wählen.

Und wieder mal, nach vorne schauen,
der Horizont ist niemals nah,
die Vögel kommen aus dem Süden,
ich wollt, ich wäre auch mal da.

Und wieder mal, packt mich das Leben,
kalt und heiß und grau und bunt,
Polarlicht explodiert im Eis,
ich wollt, ich küsste Deinen Mund.

Und wieder mal, ein Jahr vergangen,
und wieder mal, so viel verloren,
und wieder mal, so viel gewonnen,
und wieder mal, wie neu geboren.

copyright: ralfschulz.info@gmail.com

Alpha und Omega – Die Natur unserer Welt – 11.02.2015

Runde Sachen sind gern gesehen. Es gibt keine Kanten zum anecken. Sie sind Sinnbilder der Harmonie. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Und doch ist der Kreis nur eine Momentaufnahme. Blicken wir auf das Universum, die Natur, die Religionen, den Menschen, die Technolgie und die Kunst so erhalten wir dafür vielfältige Beispiele.

Bevor die Sterne und Planeten, ihre aus jetziger Sicht, relativ stabilen (Kreis)Bahnen im All ziehen konnten, herrschte das Chaos. Unvorstellbar dicht gedrängt, war das was ist. Es stellt sich bereits hier die Frage, die nach dem Urknall und aus unserer heutigen Sicht nicht verständlich beantwortet ist: Und was war drumherum? Der Schlüssel zur Erkenntnis liegt bereits in der bedeutensten Einschränkung für die Überlegung vor und lautet: „Aus …unserer Sicht“. Die uns umgebenden Wahrnehmungsgrenzen unseres Universums, leiten sich aus der Relativitäts- und Quantentheorie ab. Der obere Bereich der Skala ist die Lichtgeschwindigkeit, der untere Bereich ist die Quantenebene. Darüber bzw. darunter ist es uns (bisher) nicht möglich, etwas messbar zu machen.

Das heißt nicht das dort nichts existiert. Das Wahrnehmungsspektrum unserer Natur reicht nur einfach nicht darüber hinaus. Und mit unserer Natur ist die Möglichkeit der universalen Erkenntnis, also unserem Universum zugrunde liegende Zusammenhänge gemeint.

Gedankenexperimentell ist es naheliegend, dass vor dem Urknall, etwas drumherum existiert hat, das über das erkennbare grenzenlose Universum hinaus, etwas existiert.

In unseren Dimensionen sind die Skalen der Erkenntnis also abgesteckt. Kann das System darüber hinaus Erkenntnis gewinnen? Es wird versucht. Jede Idee könnte dabei die Lösung beinhalten oder auch nur einfach Blödsinn sein.

Im Wesentlichen läuft es dabei auf folgendes hinaus: Ist unsere Welt ein Teil von Etwas oder ist unsere Welt das Ganze? Signifikantes Merkmal unserer Welt ist, das es einen Beginn und ein Ende gibt. Diese natürliche Eigenschaft durchdringt alles was wir kennen. Bevor wir, im Rahmen unseres Bewusstseins existieren, gibt es bereits die Bausteine der Existenz, getrennt in einem Mann und einer Frau, als Eizelle und als Sperma.

Übertragen wir dieses Bild auf unser Universum, so könnte unsere Welt, analog dazu, entstanden sein. Wer oder was sind dann die Erzeuger? Welche Form der Existenz vereinigte also Etwas mit Etwas und existiert jenseits unserer Wahrnehmung.

Es muss sich, diesem Faden folgend, um etwas handeln, das mit unseren vier Dimensionen Länge, Breite, Höhe und Zeit  nicht beschrieben werden kann. Es sind also Dimensionen die zwar existieren, jedoch für uns nicht fassbar sind.

Wir können also fragen: Was ist kürzer oder länger als Länge, was schmaler oder breiter als Breite, was tiefer oder höher als Höhe, was vor oder nach der Zeit – was ist das Andere? Die Antwort auf diese Frage, läßt sich, wenn überhaupt, auf folgendem Weg finden.

Wenn wir ein Teil von etwas sind, das über uns hinaus existiert, dann könnte es sein, das uns diese Anderwelt durchdringt, mit ihren Anderdimensionen. Wir könnten mit diesen Anderdimensionen verwoben sein.

Diese Anderdimensionen wären nicht messbar, nicht skalierbar, böten jedoch den Zugriff auf den Ausbruch aus dem uns umgebenden Universums und des damit gesetzten Erkenntnisrahmens.

Die bisherigen Überlegungen lassen sich also wie folgt zusammenfassen:

Wir spielen mit einem großen Satz Karten (materielle Welt), der entsprechend der Spielregen (Naturgesetze), eine sehr, sehr große (nahezu unendliche) Anzahl von Spielsituationen (messbar und nichtmessbar) ermöglicht.

Wir fragen uns:

Wie kommt es, dass wir diese Karten, mit diesen Regeln in den Händen halten?

Gibt es noch andere Karten, andere Spielregeln, andere Spieler?

Wenn dem so ist, dann ist es möglich, das wir mit dem Nachdenken über unseren Kartensatz und unsere Regeln, etwas darüber aussagen können, was über diese Gegebenheiten hinaus, noch existiert.

Ist das Andere einfacher und hat uns ein komplizierteres Spiel an die Hand gegeben oder ist es komplizierter und hat uns ein einfacheres Spiel ausgeteilt? Das zugrunde liegende Prinzip sollte Teil der Anderwelt sein, kann aber auf uns nicht verständliche Weise transformiert sein.

Es gibt jedoch noch einen Teil in unserer Welt, der in der Betrachtung noch nicht beleuchtet wurde. Vorsicht – wir betreten den Pfad der „unklaren Erkenntnisse“.  Dazu gehören immaterielle, nichtmessbare Dimensionen. Auch sie sind Teil unserer Welt.

Als Dimension der Existenz erfüllen sie in frappierender Übereinstimmung die Kriterien der Antwort auf die Frage: Welche Teile unserer Welt sind anders als Länge, Breite, Höhe und Zeit?

Doch zunächst noch einmal ein Blick in unser Universum. Im Beginn des Kosmos sind die materiellen Grundlagen mehr oder weniger nachvollziehbar gelegt. Immaterielle Bestandteile bilden physikalische Grenzen aus, im Universum zählen dazu das Licht, in unserer Existenz Emotionen und Gefühle.

So wie Licht einfach da ist, so spüren wir Schwingungen die sich zwischenmenschlich übertragen. In der Wirkung sind diese erkennbar. Die Wechselwirkung von Licht mit Materie beschreibt man mit: Reflexion, Brechung, Doppelbrechung, Absorption, Streuung, optische Aktivität und Photoeffekt. Die immateriele Wechselwirkung von Emotionen und Gefühlen zwische Menschen wird (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) mit Sympathie, Abneigung, Liebe oder Haß beschrieben.

Darüber hinaus gibt es noch vielfältige Kategorien einzelmenschlicher nichtmaterieller Zustände.

Könnte es sein, dass diese Teile der Existenz uns einen möglichen Hinweis auf die Anderdimensionen der Anderwelt liefern? Sie sind zweifelsohne vorhanden und sind andersdimensional.

Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten?

Auf der Grundlage dessen, was wir über unsere Welt klar und nichtklar wissen, möchte ich deshalb eine etwas gewagte Sicht auf zwei Rätsel der Materie wagen, die die Wissenschaft bis heute nicht lösen konnte.

Die Natur der dunklen Materie ist nicht erkennbar. Irgendetwas hält die Galaxien zusammen, obwohl der messbare Anteil der „gravitationsauslösenden“ Materie nicht hoch genug ist, um die Geschwindigkeit der sichtbaren Materie in den Außenbereichen der Galaxien zu erklären.

Ähnlich verhält es sich mit der dunklen Energie. Das Universum expandiert beschleunigt. Mal abgesehen von der Frage, wohin es sich ausdehnt. ist auch hier, die Natur der dunklen Energie ungeklärt.

Die Erkenntnisfähigkeit unseres Geistes läßt den Schluss zu, dass die Bedingungen, Gesetze und Phänomen, die heute unsere Welt ausmachen, auch schon vorher existiert haben.

Könnte es somit sein, dass die nichterklärbaren Phänome der beschleunigten Expansion des Universums und der zu hohen Geschwindigkeit in den Außenbereichen der Galaxien, der Anziehung und Abstoßung von Menschen Ausdrücke der Anderdimensionen sind?